Tabularasa

Margarete Vila

tabularasa-tellergeschichten-eindrücke1969 Als Vierjährige reise ich mit meinen Eltern und meinen vier Schwestern an den Garda See. Ich fühle mich wie im Paradies; genieße die Schönheit der Natur, die Küche und die Offenheit der Menschen fernab der Enge unseres kleinen protestantischen Schwarzwald-Dorfes.

1973 Ich beginne, im Landgasthof meiner Großtante auszuhelfen. Als Zimmermädchen bereite ich den Kurgästen ihre Betten vor. Wenn ich nicht arbeite, verbringe ich meine Zeit gern im Gastraum oder gehe mit den Kindern der Gäste zum Schlittenfahren und Baden.

1978 Nach einer Ausbildung als Bauzeichnerin beschließe ich, mein Abitur nachzumachen. Dafür besuche ich das Seminar für Spätberufene der Kolpingfamilie in der Nähe von München. Das erste Mal von zu Hause weg! Ich fühle mich frei und leicht.

1983 Bei einem Kellnerjob im Fraunhofer lerne ich einen österreichischen Fotografen kennen, der für die Zeitung arbeitet. Ich breche mein Biologie-Studium ab und werde seine Assistentin. Als Hausfotografin des Theaters der Jugend mache ich verschiedene Ausstellungen.

2002 Als mein Mann arbeitslos wird, muss ich mir einen Broterwerb suchen, der mich und die vier Kinder nährt. Da ich viel Erfahrung im Kochen habe und etwas Sinnvolles tun möchte, beschließe ich, ein Restaurant zu eröffnen. Ein türkischer Bekannter macht mich auf den Laden hier aufmerksam. Ich schlage zu. Das Lokal wird zum Lebensmittelpunkt für mich und die Kinder.

 

„Ich kann durch kreatives Kochen und Backen vielen Menschen eine Freude bereiten“

Vorbild:  Der Künstler Willam Morris
Passion:
 für Gäste einen Moment von Glück und Zufriedenheit schaffen

Vision: ein Hotel eröffnen

 

 

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Holzstraße 18

Inhaber ist Margarete Vila
gegründet in 2005
Café mit selbstgemachten Kuchen und frischem Mittagstisch

2 Mitarbeiter und ca. 20 Sitzplätze
Montag bis Freitag 08.00 – 22.00 Uhr,
Samstag uns Sonntag 09.00 – 20.00 Uhr