Robert Bree

Grafikdesign für Tellergeschichten

tellergeschichten-robert-bree-grafikdesigner-portrait1973 Ich denke gerne an meine Kindheit. Mit drei Jahren nehme ich mir das erste Mal einen Tennisball und einen kleinen Tennisschläger. An der Hauswand oder beim Tennisverein suche ich immer wieder die Wand, um den Ball noch länger und noch genauer zu treffen. Mir wird nicht langweilig. Ich sammel gern Aufkleber, Buttons, Anstecknadeln und Knibbelbilder.

1986 Meine Eltern haben einen Blick für die schönen Seiten im Leben. Ob Kleidung, Autos, Reisen, Frisuren, Dekorationen oder Essen. Das habe ich nicht genug wertgeschätzt, weil es einfach so war. Der Teller des Nachbarn schmeckt vielleicht doch nicht besser. Ich beginne langsam für mich zu denken und zu arbeiten.

1995 Im eisigen Oktober an einem Donnerstagabend miete ich ein WG-Zimmer in Florenz für einen Sprachkurs. Am selben Abend gehe ich mit allen Mitbewohnern auf die Pontevecchio in der Innenstadt. Kastaniendüfte in der Luft, gut gekleidete Menschen amüsieren sich. Es wirkt wie ein Film mit der historischen Architektur im Hintergrund. Eine andere Lebenskultur. Es wurden sechs Monate, die meine Perspektive nachhaltig veränderten.

1999 In einem Sprachkurs in Italien lerne ich meine jetzige Frau kennen. Ich klingel bei einer Werbeagentur in Mailand und hinterlege meinen Lebenslauf. Der Zufall ermöglicht mir ein spontanes Vorstellungsgespräch. Die fünf Minuten gehen schnell vorbei, da ich ohne Berufserfahrungen der Bitte, einige Arbeitsproben vorzulegen, nicht nachkommen kann. Ich bekomme trotzdem den Job als Kreativer. Ich weiß vom ersten Moment an, hier gehöre ich hin.

2011 Ich arbeite von nun an als selbständiger Grafikdesigner. Als Vater von zwei Kindern und die tägliche Selbstverantwortlichkeit im Beruf stellt mein Leben persönlich und beruflich auf den Kopf. Ich gehe viele neue Wege und gewinne neue Perspektiven von mir und meiner Umwelt. Ich denke, der Weg könnte kürzer sein, aber mein Leben kennt nur lange Wege. Ich gehe weiter.

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